"NIE WIEDER IST JETZT" - Kundgebung am 27. Januar 2024 / 14:30 Uhr

Unter dem Motto "NIE WIEDER IST JETZT" ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Straubing und Umgebung zu einer gemeinsamen Demonstration für die Verteidigung unserer Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt auf. Die Kundgebung am 27. Januar 2024 / 14:30 Uhr wird ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung, Toleranz, eine wehrhafte Demokratie und gegen die immer größer werdende Gefahr von rechts setzen.
Jetzt ist noch Zeit, dass wir als Gesellschaft gemeinsam für unsere Demokratie und Vielfalt einstehen! Unsere Kinder und Enkel sollen uns nicht vergeblich fragen: Was habt ihr damals getan, als die demokratische Freiheit angegriffen wurde?
Wer dem Aufruf folgen will, schickt sein Logo an folgende Adresse: kontakt@wir-sind-straubing.de • Noch wichtiger ist: PRÄSENZ ZEIGEN!

Herzlich willkommen auf der Webseite von WIR SIND STRAUBING

Wir sind Straubing

Demokratie Leben – Partnerschaften für Demokratie


Die Stadt Straubing beteiligt sich seit 2015 am Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Sie tut dies unter dem Motto „Wir sind Straubing“ im Rahmen der sogenannten „Partnerschaften für Demokratie“.

Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen. Unsere Partnerschaften sind weit gefächert und umfassen gesellschaftlich engagierte Privatpersonen, Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen unterschiedlichster Art. Alle vereint das Engagement für eine Gesellschaft der Vielfalt sowie das Eintreten für demokratische Werte. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

Die Straubinger PfD beziehen klar Stellung gegen jede Form von Extremismus und Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Erinnerungsarbeit, vor allem mit jungen Menschen. Wie bei allen Aktivitäten wird auch hier großer Wert auf den inklusiven Ansatz gelegt.

Die Umsetzung folgt unterschiedlichen Formen und Methoden:

  • Projektarbeit
  • Informationsveranstaltungen / Vorträge
  • Workshops
    Kulturveranstaltungen (Theater, Kabarett, Konzerte)
  • Ausstellungen
  • Demokratiekonferenzen in Kooperation mit mehreren Straubinger Schulen
  • Jugendforum, in Kooperation mit der Jugendredaktion „Freistunde“ des Straubinger Tagblatt

In unseren Veranstaltungen, Projekten und Aktionen sind jeweils stets anerkannte Expert*innen involviert, die eine qualitativ hochwertige Arbeit gewährleisten.


Die anzusprechenden Zielgruppen leiten sich aus den regionalen Erfordernissen, Ressourcen und Zielstellungen ab. Zielgruppen der „Partnerschaft für Demokratie“ und ihrer Einzelmaßnahmen können daher sein:

  • Kinder
  • Jugendliche bis 27 Jahre (§ 7 I Nr. 3 SGB VIII)
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, andere pädagogische Fachkräfte
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure

Förderbereiche – Partnerschaften für Demokratie (Auszug aus den Förderleitlinien)

1. Förderung und Stärkung des programmrelevanten Engagements

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort;
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, einschließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze;
  • Stärkung des öffentlichen Engagements gegen bzw. der Widerstandsfähigkeit und der gesellschaftlichen Sensibilisierung für rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivitäten sowie andere demokratie- und rechtstaatsfeindliche Phänomene;
  • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld;
  • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements insbesondere in Bezug auf die Thematik des Programms.

2. Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens

  • Weiterentwicklung von Ansätzen und Konzepten der intergenerativen Arbeit im Themenfeld;
  • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens;
  • Förderung der Anerkennung vielfältiger Lebensformen (Diversity -Orientierung).

3. Förderung der Bearbeitung programmrelevanter lokaler Problemlagen

  • Förderung der Reaktionsfähigkeit auf sozialräumliche Konfliktlagen;
  • Verbesserung der soziokulturellen Integration.

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Demokratie leben!

Ziele des Bundesprogramms


Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit – auf diesen Werten beruht ein gutes und solidarisches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Überzeugung. Sie werden jedoch immer wieder angegriffen. Menschen- und Demokratiefeindlichkeit hat viele Gesichter: Sie reicht von Rechtsextremismus über Antisemitismus, Homosexuellen- und Transfeindlichkeit, islamistischen Extremismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit sowie Antiziganismus bis zu linkem Extremismus.

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen jede Form von Extremismus. Gefördert werden hierzu Projekte in ganz Deutschland, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und gewaltfreies Miteinander einsetzen.

Die Kernziele der aktuellen Förderperiode (2020 bis 2024) lauten:

  • Demokratie fördern
  • Vielfalt gestalten
  • Extremismus vorbeugen

Das Programm bleibt eine zentrale Säule der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung und verfolgt weiterhin die dort festgelegten Ziele.

Demokratie fördern

„Demokratie leben!“ stärkt das Verständnis für Demokratie, die demokratische Bildung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In den geförderten Projekten geht es um grundlegende Prinzipien wie Rechtstaatlichkeit, Gleichwertigkeit, den Schutz der Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe an politischen Prozessen. Insbesondere Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen ihre Teilhabe- und Mitbestimmungsrechte vermittelt werden.

Vielfalt gestalten

„Demokratie leben!“ erarbeitet Lösungen, um allen Menschen ein diskriminierungsfreies Leben zu ermöglichen. Ziel ist es, dass die Gesellschaft Vielfalt als Chance begreift und Widersprüche aushält. Die Projekte fördern das Verständnis für Vielfalt und Respekt sowie die Anerkennung von Diversität.

Extremismus vorbeugen

„Demokratie leben!“ will die Entstehung demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene sowie extremistischer Einstellungen möglichst verhindern und dennoch stattfindende Radikalisierungsprozesse frühzeitig unterbrechen. Dies schließt neben Rechtsextremismus auch islamistischen Extremismus und linken Extremismus mit ein.

Struktur des Bundesprogramms

Mit der zweiten Förderperiode ist die Programmarchitektur von „Demokratie leben!“ einfacher, klarer und transparenter geworden.
Das Bundesprogramm legt seinen Schwerpunkt auf die Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement vor Ort. „Demokratie leben!“ fördert außerdem die Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze und Ideen in den Bereichen Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention. Das Bundesprogramm unterstützt auch die Vernetzung und den Wissenstransfer, sodass aus den Erfahrungen nutzbares Wissen und gelebte Praxis für Viele wird.

Zur Homepage des Bundesprogramms „Demokratie leben!“  » www.demokratie-leben.de

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