Unter dem Motto „Singen, tanzen, Spaß haben“ fördern wir mit einem musikalischem Angebot für Kinder die schwierige Integrationsarbeit

Eine Stunde Sonnenschein

Natalja Schneider leitet den Chor für Flüchtlingskinder in einer Gemeinschaftsunterkunft

 

„singing and dancing for the kids“

Rund 20 Kinder im Alter von etwa drei bis zwölf Jahren nehmen das Angebot regelmäßig wahr. Auch, wenn vielleicht nicht alle genau wissen, welche Bedeutung die Wörter haben, ist bei den Kindern die Freude über das musikalische Angebot zu spüren. Die Kinder stammen aus Syrien, Afghanistan, aus dem Iran und anderen Ländern – und einige von ihnen verstehen die deutsche Sprache (noch) nicht. Sie wohnen mit ihren Eltern im ehemaligen Hotel Heimer, das jetzt eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende ist. Der Alltag ist für die Kinder oft trist. In den Zimmern wohnen die Familien auf engem Raum zusammen, die einzige Ablenkung bieten bisweilen nur Fernsehen und Smartphone. Wenn die Kinder aus Kindergarten und Schule heimkommen, gibt es kaum Beschäftigungsmöglichkeiten.

Das Projekt wird von den Partnerschaften für Demokratie finanziert und durch das Freiwilligenzentrum der Stadt personell mit dem Integrationslotsen Martin Schaller unterstützt. Ziel des Projekts wäre eigentlich eine Vernetzung nach außen. Dies gestaltet sich bislang aus mehreren Gründen schwierig. Zunächst ist die Unterkunft natürlich nich nicht frei zugänglich. Andererseits fällt es den Menschen in der Unterkunft schwer, sich nach außen zu orientieren und damit ihren Bewegungsradius sowie die sozialen Kontakte zu erweitern. Die Belastungssituation, in der sich die Menschen befinden ist hoch. Das Projekt erfordert Zeit.

 

Begleitende Medien

Bilder

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Begleitende Presseartikel bieten weitere Informationen.

* „Eine Stunde Sonnenschein“ – Natalja Schneider leitet Chor für Flüchtlingskinder in einer Gemeinschaftsunterkunft
* „Wir sind Kinder einer Welt“ – Natalja Schneider leitet Chor für Flüchtlingskinder – Unterstützer gesucht
* „Es können nie genug sein“ – Immer noch engagieren sich viele Ehrenamtliche für Flüchtlinge, dennoch gibt es Bedarf