Stadt Straubing

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DEB 

Deutsches Erwachsenen-

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Plakat
Poetry  Sound & Vision - Weltpoesie in Straubing!

Poetry - Sound & Vision

Welttag der Poesie (World Poetry Day)

Der Welttag der Poesie steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO und der Vereinten Nationen und wird seit dem Jahr 2000 gefeiert. Er erinnert damit an eine der ältesten literarischen Kunstformen, an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Überlieferungen. Poesie kann wie keine andere Literaturform die Auseinandersetzung mit der Ausdrucksform Sprache vertiefen. Der französische Maler Eugène Delacroix betonte bereits im 19. Jahrhundert, dass es keine Kunst ohne Poesie gibt. Als ästhetisches Ausdrucksmittel fördert sie den Dialog mit anderen Künsten wie Theater, Tanz oder Musik. Diese Mischform zeigt sich heute etwa beim Poetry-Slam. Der in den USA entstandene Dichterwettstreit hat sich seit den 1980ern weltweit verbreitet.

 

Der polnische Schriftsteller, Dichter und Literaturkritiker Aleksander Nawrocki, einer der wichtigsten Protagonisten des "World Poetry Day" wird am 26.10. 2012 neben anderen Autoren aus seinen Werken lesen. Nawrocki wurde u.a. mit dem renomierten Trebbia Preis für Kunst und Kultur ausgezeichnet (http://trebbia.eu). Hier steht er in einer Reihe mit Daniel Liebeskind, Bob Geldof oder Ron Wood. Auch andere Literaten werden zu Wort kommen. Musik und Bilder setzen weitere Glanzpunkte.

 

World Poetry im Zeichen von Toleranz und Völkerverständigung im Oktober in Straubing!

Gfördert durch das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN

Aleksander Nwrocki

ALEKSANDER NAWROCKI

Der polnische Dichter, Romancier, Essayist, Kritiker, Herausgeber und Übersetzer Aleksander Nawrocki wurde am 15. September 1940 in Bartniki in der Nähe von Przasnysz geboren. Dort besuchte er zunächst die Gesamtschule und wechselte später auf das Gymnasium. Nach dem Abitur studierte Nawrocki Polnisch, Ungarisch, Ethnographie, Philosophie, Soziologie Geschichte, und Archäologie an der Universität Warschau. Vertiefende Studien absolvierte er u.a. in Ungarn und Siebenbürgen.

Als Dichter debütierte Aleksander Nawrocki 1965 auf den Seiten der literarischen Zeitschrift „Kultura“. In Pax folgte im Jahr 1966 die erste Sammlung von Gedichten unter dem Titel „Rdzawe owoce“ („Rostige Früchte“). 1992 gründete Nawrocki den Buchverlag  „IBiS“. Zudem ist er der Herausgeber sowie Verleger von „Poezja Dzisiaj“ („Poesie Heute“)

Seit 1995 ist Nawrocki Co-Organisator des Warschauer Herbstes der Poesie (Warszawaska Jesie? Poezji). Dank seiner Bemühungen entstand in Ciechanòw der Verband der polnischen Dichter.

Im Jahr 2000 rief die UNESCO den Welttag der Poesie ins Leben. Seitdem ist dieser ein weltweit beachtetes Ereignis. Aleksander Nawrocki, einer der wichtigsten Protagonisten und Hauptorganisator ist weltweit unterwegs um der Poesie in der Öffentlichkeit mehr Präsenz zu verleihen.

In dem 3-bändigen Werk „Poezja polska - antologia tysiaclecia“ („Polnische Poesie - Anthologie eines Jahrtausends“) präsentiert Nawrocki einen Querschnitt der Werke von 275 polnischen Dichtern. Die Sammlung wurde 2002 für den „Norwid Preis“ nominiert. Darüber hinaus verfasste Aleksander Nawrocki mehr als 20 Bände von Übersetzungen aus der ungarischen, rumänischen, bulgarischen, serbischer, georgischer, russischen und finnischen Literatur. Er selbst ist der Autor von einem Dutzend Gedichtbänden und zwei Novellen. Im Jahr 2004 gewann Aleksander Nawrocki den „Przasnyski Preis“. Seit 2008 organisiert der umtriebige Dichter ein Festival, das sich der slavischen Poesie widmet. 2011 wird Nawrocki der renommierte „Trebbia European Award“ verliehen. Hier steht er in einer Reihe mit Daniel Liebeskind, Bob Geldof oder Ron Wood. Neben vielen Anderen Auszeichnungen und Ehrungen ist Nawrocki auch Träger des „Goldenen Verdienstordens“.Als erfolgreicher Literat und Geschäftsmann unterstützt Aleksander Nawrocki seit 1990 junge Schriftsteller und Dichter.

Bilder: Hausarchiv - Nawrocki

Barbara Jurkowska

 

 

Barbara Jurkowska wurde in Grudusk geboren. Sie ist ausgebildete Fotografin und Pädagogin. Während ihrer Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften wurde sie mit einem Preis für besondere Verdienste in ihrem Fachbereich geehrt. Anschließend arbeitete  sie viele Jahre in Warschau an einer Gesamtschule als Lehrerin und Pädagogin. Zehn Jahre lang hat sie zu- sätzlich Fotoreportagen für die Wochenzeitschrift „Gazeta Szkolna - Aktualnosci” erstellt. Jurkowska verfasste eine Vielzahl an Gedichten und übersetzte auch viele Prosawerke von Ivan Bunin und Tatjana Tolstoi. Beides wurde in literarischen Zeitschriften publiziert. Sie war in  verschiedenen Verlagshäusern  für die Gestaltung der Buchcover verantwortlich. Von Beginn an ist sie an der Herausgabe von „Poesie Heute” beteiligt. Jurkowska ist Mitorganisatorin des „Welttags der Poesie”, sowie des „Festivals der Slawischen Poesie”. 2011 erschien ihr Gedichtband „Obrazy morza” (Meeresbilder) mit eigenen Fotos. Die Gedichte und Bilder entstanden in Jantar an der Ostsee.

Stefan Zajonz - Autor & Fotograf (Foto von Jürgen Eis)

Foto von Jürgen Eis

Stefan Zajonz

geb. 1958 in Polen, seit 1977 dt. Staatsbürger, lebt heute in Bad Godesberg. Dichter, Fotograf und Übersetzer. Mitarbeiter des Erzbistums Köln in der Päpstlichen Basilika minor Bonner Münster, als Sakristan. Autodidakt. Studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Bonn. Verfasser von zahlreichen Kunstkritiken, publizierte mehrere Kunst- und Fotokataloge. Er ist Herausgeber von drei eigenen Lyrikbänden und von über 80 bibliophil verlegten Kunstheften mit Gedichten, erschienen ab 1998 im Eigenverlag Deutpols, dessen Gründer er ist. Stefan Zajonz war im Jahr 2012 Teilnehmer des XII Welttags der Poesie UNESCO in London; als Gast aus Deutschland war er Teilnehmer beim XII WP_U in Warschau, eingeladen von der renommierten Literaturzeitschrift „Poezja dzisiaj“ (Poesie heute). Seit vielen Jahren ist er Vorstandsmitglied beim Bundesverband der Bildenden Künstlern in Bonn und international tätig; Mitglied bei der Internationalen Gesellschaft für Bildende Künste, Berlin/Paris; er wurde mehrmals nominiert und mit Förderpreisen unterstützt, u.a. durch die Otto Benecke Stiftung; Institut für Auslandsbeziehungen; Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und durch den Verband der Polnischen Schriftsteller. Im Jahr 2013 wird er den XIII Welttag der Poesie UNESCO in Bonn eröffnen, eine Deutschlandpremiere.

Johannes Fightestörk

 

 

Johannes Fightestörk, geboren 1990 in Straubing, studiert seit 2010 Kunstgeschichte an der Universität Regensburg.

Im selben Jahr gibt er einen Lyrikband mit dem Namen „Sinthom“ bei Shaker Media heraus. Er veröffentlichte in diversen Literaturzeitschriften, erscheint Anfang 2012 im Dresdner „Maulkorb“ und im Lyrik-Jahresheft „Kaskaden“.