Stadt Straubing

Integration / federführendes Amt PfD

 

Roman Schaffner

Postfach 0352

94303 Straubing

 

Tel: 09421 – 944-70130

 e-mail: roman.schaffner@straubing.de

 

 

DEB 

Deutsches Erwachsenen-

Bildungswerk

gemeinnützige GmbH

Koordinierungs- und Fachstelle PfD


Zvonimir Pervan

Am Platzl 13a

94315 Straubing

 

Tel.: 09421 - 18985-10

Fax: 09421 - 18985-50

e-mail: z.pervan@deb-gruppe.org

 

 

DEB

Deutsches Erwachsenen-

Bildungswerk

gemeinnützige GmbH

Koordinierungs- und Fachstelle PfD


Dr. Ferdinand Stoll

Am Platzl 13a

94315 Straubing

 

Tel.: 09421 - 18985-11

Fax: 09421 - 18985-50

e-mail: f.stoll@deb-gruppe.org

„Gemeinsam sind wir stark“

Parcours - gemeinsam sind wir stark

Gemeinsam sind wir stark

„Toleranz fördern – Kompetenz stärken“   Gegen Gewalt und für Toleranz und interkulturelle Verständigung durch Parkour und Kooperation   Konkrete Zielstellung Interkulturelle Kooperation, Gewaltprävention, Toleranzerziehung   Konkrete Zielgruppe(n) Schüler und Schülerinnen der Mittelschule St. Stephan in Straubing. Am ersten Workshop nehmen max. 20 SchülerInnen teil. Inhalte: Parkour ist eine Sportart, bei welcher der Traceur unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten oder effizientesten Weg von A zum selbstgewählten Ziel B nimmt. Teil der Philosophie von Parkour ist der respektvolle Umgang des Traceurs mit seiner Umgebung und seinen Mitmenschen. Der Traceur ist auf seine Umgebung angewiesen und sollte deshalb darum bemüht sein, sie intakt zu halten, auch wenn er ungewöhnliche Wege beschreitet, die bei unvorsichtiger Begehung darunter leiden könnten. Ebenso ist er auf das Verständnis seiner Mitmenschen angewiesen, wenn er seinen Weg geht. Im Workshop lernen die SchülerInnen die Grundlagen und Philosophie von Parkour kennen und wenden diese Wissen in praktischen Übungen durch das Überwinden von Hindernissen an (Teilweise in der Schulturnhalle und teilweise im freien Gelände). Darüber hinaus wird durch den Focus auf die Kopperation innerhalb der Gruppe das Teambuilding sowie die (interkulturelle) Zusammenarbeit der teilnehmenden Jugendlichen gefördert. Methodischer Ansätze: SchülerInnen der Haupt- bzw. Mittelschulen gelten als „benachteiligte Jugendliche“. Ca. 35 Prozent der SchülerInnen von Mittelschulen bleiben nach Ende der Schulzeit ohne Ausbildung oder nehmen an berufsvorbereitenden Maßnahmen teil. Mit Parkour kann man zum einen die einzelnen Jugendlichen in ihrer Entwicklung fördern und zum anderen auch durch eine positive Berichterstattung in der Presse ihr Image im lokalen Umfeld verbessern. Die Schüler lernen hier Möglichkeiten kennen, mit Alltagsproblemen ohne Gewaltanwendung umzugehen und Stress abzubauen. Damit liegt ein Schwerpunkt des Projektes auf Gewaltprävention, indem Ressourcen entdeckt und gefördert werden. Präventionsarbeit ist ein wirksamer Weg, Gewalt, Rassismus und Delinquenz vorzubeugen. Zentral wichtig ist zudem der interkulturelle Aspekt: Mehr als 30 Prozent der SchülerInnen der Mittelschule hat einen Migrationshintergrund. Im Projekt lernen die SchülerInnen, Vorurteile dem „Fremden“ gegenüber abzubauen. Der pädagogische Schwerpunkt beim Projekt liegt hierbei auf dem sozialen Lernen in Form von intensiver Kooperation der beteiligten Schüler bei der Bewältigung der praktischen Aufgaben während des Workshops.