Stadt Straubing

Integration / federführendes Amt PfD

 

Roman Schaffner

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DEB 

Deutsches Erwachsenen-

Bildungswerk

gemeinnützige GmbH

Koordinierungs- und Fachstelle PfD


Zvonimir Pervan

Am Platzl 13a

94315 Straubing

 

Tel.: 09421 - 18985-10

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DEB

Deutsches Erwachsenen-

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12 Mann Kicker 01

FEST DER KULTUREN

Auftakt zum Fest der Kulturen im "Raven"

Kultur im Raven

Die gut besuchte Ouvertüre zum Fest der Kulturen im Rahmen von „Wir sind Straubing“ begann im „Raven“ mit einer musikalischen Mixtur, die sich ordentlich gewaschen hatte!

„Wir sind Straubing“ unterstützte dieses besondere Konzert aus dem Jugendfonds. Hintergedanke hierbei ist, den interkulturellen Austausch zu fördern. Man gab jungen Talenten aus Straubing die Möglichkeit mit international renomierten Künstlern zu arbeiten. Eine Idee, von Alfred Dick, die gerne aufgegriffen wurde. Perfekt und in punkto Nachhaltigkeit kaum zu schlagen, wäre es, wenn wir ein Austauschkonzert in Istanbul hinzubekommen.

REPLIKAS - Live im Raven

Replikas

Die Band Replikas aus Istanbul sind in der türkischen Musikszene bereits seit mehr als zehn Jahren eine feste Größe und genießen in der weltweiten Kulturlandschaft zunehmend Anerkennung. Ihre Zusammenarbeit mit Fatih Akin für den Film „Crossing The Bridge“ ließ die Fangemeinde weiter wachsen.

Beste Voraussetzungen also für einen spannenden Abend, mit einer Band, die in keine musikalische Schublade so recht passen will und mit ihrem mittlerweile sechsten Album auf Tour ist. Nach spätestens zehn Sekunden war klar, dass hier eine Band von Weltformat auf der Bühne steht und sämtlichen Erwartungen gerecht werden würden.  Der Sound von Replikas ist stark geprägt durch orientalische Rhythmen und Melodien, die aber in ein beherzt gitarrenlastiges, rollendes Rockformat eingebettet sind. Die für westliche Ohren ungewohnten ungeraden Rhythmen und sehnsuchtsvollen, arabesk anmutenden Melodien sind jedoch dem türkischen Alltag und vor allem- in melancholischer Reminiszenz - dem Schlaghosen-Oriental-Rock-Pop der 70’er Jahre entlehnt und führen dieses Stilelement ad absurdum. Hinzu kommt natürlich der starke Einfluss der europäischen und amerikanischen Avantgarde und der elektronischen Musik der 80’er und 90’er Jahre. Mehr als ein Song fraß sich wie ein elegisches Mantra in die Gehörgänge. Eine grandioses Konzert, mit weltklasse Künstlern, für kleines Geld. Mehr davon!

RED AEROSTAT - Live im Raven

Red Aerostat

„Red Aerostat“ aus Straubing waren als Opener goldrichtig gewählt. Einmal mehr bewies Alfred Dick ein glückliches Händchen, jungen Bands ein Forum zu bieten. Red Aerostat’s „New Wave Rock’n Roll“ mit Versatzstücken aus Grunge, Folk und Blues bot eine mitreißende Melange, die durch ihre beeindruckende Melodieführung perfekt ins Ohr ging. Alle Songs stammen aus eigener Feder. Trotzdem die Band noch jung an Jahren ist, wurde deutlich, welches Potential hier noch frei gesetzt werden kann. Die Jungs leben ihre Musik. Dies wird spätestens klar, wenn man die Augen schließt und sich von der Intensität des Gesangs mitreißen lässt.

Ein echter Besuchermagnet

Fest der Kulturen

Alle Nationen Straubings feiern Hand in Hand beim „Fest der Kulturen”
„Wir sind Straubing“, lautet der lokale Name des Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“, an dem sich die Gäubodenstadt beteiligt. Und „Wir sind Straubing“ hieß es auch am Samstag im Alten Schlachthof - denn alle Nationen feierten gemeinsam ein buntes, fröhliches Fest, das „Fest der Kulturen“. Dieses erwies sich als wahrer Besuchermagnet. Die Organisation war perfekt, das Wetter ebenso: Pünktlich zu Beginn des großen Festes um 15 Uhr verzogen sich die Regenwolken, und die Sonne strahlte mit den Organisatoren um die Wette, die sich freuten, dass ihre Mühe nicht umsonst war und dass so viele Besucher gekommen waren. Attraktionen über Attraktionen warteten auf die zahlreichen Gäste, die den ganzen Nachmittag über das Areal des Alten Schlachthofes bevölkerten. Egal, ob Kinderspiele aus aller Welt, Kinder-schminken, Luftballonkunst oder Slackline - geboten war für jeden Geschmack das passende, und wer bei der Hitze keine Lust zum Mitmachen hatte, der konnte ganz einfach zugucken. Beim viel beachteten Theaterstück „Der Trommler“ vom Kindertheater Maskara, bei der Trommel- und Holzlöffelvorführung von Edi und Emma Neuberger gemeinsam mit den Kindergärten Ulrich Schmidl, Donaugasse, St. Elisabeth und Am Platzl und bei einer Stunde voller Musik und Tanz ver- schiedener Akteure und Gruppierungen ab 17.45 Uhr, bei der der Theatersaal im Alten Schlachthof randvoll war. So richtig zur Sache ging es dann ab 20 Uhr. „Gewitterbusch“ aus der Region bot jazzige Klänge, und zum Schluss des „Festes der Kulturen“, dessen Rahmenprogramm von Bernd Vogel moderiert wurde, rockte die Welser Band „Adisdead“ den Schlacht- hof.
Beteiligt waren eine Vielzahl von Akteuren, die Hand in Hand dafür arbeiteten, dass das „Fest der Kulturen“ zum großen Erfolg wurde: Es wirkten Afrikan J amma, der Alevitische Kulturverein, der Ausländer- und Migrationsbeirat, die AWO, die Caritas, das Deutsche Erwachsenenbildungswerk, der EHC Straubing, der Familienbeirat, die Israelitische Kultusgemein- de, das Jugendzen- trum, die Kommunale Jugendarbeit, das Kulturamt, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russ- land, Montagsgespräche und Raduga, das Raven, der Volkschor Straubing und ZAK mit. Auch die Polit-Prominenz misch-
te sich gerne unters Feier-Volk. Bürgermeisterin Maria Stelzl fand bei der Eröffnung lobende Worte für das Projekt „Wir sind Straubing“, das viele nachahmenswerte Initiativen angestoßen habe. Nach ihrer kurzen Rede stand sie ihre Frau am Zwölf-Mann-Kicker und konnte  Die Kinder malten zusammen an einem großen Multikulti-Kunstwerk. Stadtrat Erhard Grundl schaute ebenso vorbei wie sein CSU-Kollege Peter Ries, der mit Ausländerbei-ratsvorsitzendem Nail Demir gelebte Völkerverständigung praktizierte: Beim Slackline, einer Art Seiltanz, halfen sich die beiden Stadt-Vertreter gegenseitig beim Balanceakt über das Seil - und keiner von den beiden kam dabei ins Straucheln.
-mel-

Internationaler Flair beim "Fest der Kulturen"

fdk

Vielfalt und Toleranz machen stark - das behaupten zumindest die Akteure des Bündnisses "Wir sind Straubing". Dies sollte am Samstag mit dem "Fest der Kulturen" unter Beweis gestellt werden. Ein vielfältiges Programm bot den Besuchern im "Alten Schlachthof" einen Einblick in andere Kulturen - aus anderen Ländern und Kontinenten. Roman Schaffner, zuständig im Straubinger Rathaus für Integration und besonderen sozialen Aufgaben, konnte über den Verlauf der Veranstaltung zufrieden sein: "Die Gruppen haben sie hervorragend vorbereitet und den Besuchern ein wirklich tolles Programm geboten."

Die Stadt Straubing nimmt seit einem Jahr an dem Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" teil und hat hierfür einen so genannten lokalen Aktionsplan „Wir sind Straubing“ entwickelt. Ziele des Programms sowie der Vielzahl von Einzelprojekten sind u.a. die Förderung der Demokratie, des bürgerschaftlichen Engagements, Integration, das Eintreten für eine Gesellschaft der Vielfalt. Beim "Fest der Kulturen" wollten die Mitwirkenden den Anforderungen gerecht werden. Während der Nachmittag in erster Linie Kindern und Familien gewidmet war, heizten am Abend den Besuchern unter dem Motto "Rock meets Jazz" die Bands "Adisdead" aus der österreichischen Partnerstadt Wels und "Gewitterbusch" aus Straubing ein. 

Afrikan Jamma, der Alevitische Kulturverein, die Israelitische Kultusgemeinde, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Montagsgespräche & Raduga e. V., der Volkschor Straubing, ZAK, die Caritas und die Arbeiterwohlfahrt, aber auch der EHC Straubing, das Jugendzentrum, die Kommunale Jugendarbeit und das Kulturamt sowie das Deutsche Erwachsenenbildungswerk - sie alle hatten sich für dieses "Fest der Kulturen" etwas einfallen lassen.

Die jüngeren Festbesucher nahmen bereits ab 15 Uhr ans verschiedenen Kinderspielen aus aller Welt teil. Schon ab 15 Uhr stand den Besuchern daher ein 12-Mann-Kicker-Kasten zur Verfügung. Sie waren eingeladen, Masken zu basteln und sich schminken zu lassen. Der EHC bot ein Schnuppertraining an und bei Afrikan Jamma beteiligten sich sowohl Jung und Alt an einem Trommelworkshop. Das Kindertheater Maskara schickte speziell die jüngeren Gäste auf die Reise in die Welt eines "Trommlers". Auf der Bühne ergänzten der Städtische Kindergarten Ulrich Schmidl, der interkulturelle Kinder- und Jugendchor, die Landmannschaft der Deutschen aus Russland, die Israelitische Kultusgemeinde und der Alevitische Kulturverein das Programm.

Der Abend stand unter dem Motto "Rock meets Jazz" und bedeutete nichts anderes, als dass sowohl eine Rock-, als auch eine Jazzgruppe das Programm gestalteten: Die Rockband "Adisdead" hatten am Samstag ihren Proberaum in den ehrwürdigen Mauern des Alten Schlosshofes Wels mit dem Alten Schlachthof eingetauscht und unaufhaltsam mit ihren Eigenkompositionen dominiert. Das heimische Jazz-Quartett "Gewitterbusch" sorgten mit ihren Interpretationen und Eigenkompositionen für einen groovenden und blitzenden Abend. (Bericht: Johann Haas)

Fest der Kulturen - Bildergalerie

Der Trommler - Kindertheater mit Maskara

Der Trommler

Das Märchen „Der Trommler“ erzählt die Geschichte von einem jungen Trommler, der am Seeufer ein Stück feines Leinen findet ohne zu ahnen, dass es sich um das Flughemd einer verwunschenen Königstochter handelt. Diese möchte ihr Hemdchen zurück haben und als der Trommler dabei erfährt, dass sich das schöne Mädchen in der Gewalt einer Hexe befindet, verspricht er, ihr zu helfen. Dabei muss er drei nahezu unlösbare Aufgaben bewältigen. Er schafft es zwar, aber bis die beiden am Ende wirklich zusammenfinden, vergehen lange Jahre. Es zeigt sich, dass es im Leben nichts Wichtigeres gibt, als der Stimme des Herzens zu folgen, und dass trotz aller Widrigkeiten am Ende immer die Liebe gewinnt.

Ob Trommel und Klanghölzer, aus Aluminiumblech gehämmerte Fische oder Maultrommel, Gesang und Trompete, Frieder Kahlert zauberte mit den Requisiten und ließ in der Phantasie die unterschiedlichsten Personen und Situationen entstehen. Die Bühnenbilder aus bemalten Laken unterstrichen den jeweiligen Ort der Handlung z. B. im Wald der Riesen, am Glasberg, bei der Hexe oder mit schönen Kleidern beim Hochzeitsfest. Unverwechselbare Gesichter bekamen die Figuren durch die aus Leder selbst gefertigten Masken, die der Schauspieler in rasantem Tempo wechseln konnte. Besonders verblüffend war die Maske des Riesen, die durch Drehen drei völlig unterschiedliche Monster erkennen ließ.

Frieder Kahlert spielte und sang, dass Kinder und Erwachsene einfach hingerissen waren von seiner Spielfreude. Den riesigen Schlussapplaus belohnte der Märchenspieler mit dem Beantworten von Fragen der Kinder.

 

 

 

Rock Meets Jazz

Rock Meets Jazz - Gewitterbusch

Gewitterbusch

Gewitterbusch

Hinter dem Namen Gewitterbusch steckt ein junges Quartett, dass sich aufmacht die großen Jazzstandards zu erkunden und mit neuem Leben zu interpretieren. Die drei aus Niederbayern stammenden Musiker Bastien Rieser (Trompete), Philipp Houben (Bass) und Thomas Obermaier (Gitarre) gewähren dem Regensburger Martin Schnabl (Schlagzeug) Asyl und sorgen mit ihren Interpretationen und Eigenkompositionen für einen groovenden und blitzenden Abend.
Aber keine Angst, keiner der Zuhörer wird im Regen stehen gelassen.

Rock Meets Jazz - Adisdead

Adisdead

Adisdead

„WENN DER SONG STIMMT, IST ALLES ERLAUBT!“ ist ein Motto der Rockband ADISDEAD, welches schon seit 6 Jahren hochgehalten wird. Ohrwürmer müssen nicht unbedingt das Produkt simpler Popsongs sein, sondern finden bei ADISDEAD ihr zu Hause im Rock´n´Roll. Dass dies bei ADISDEAD zusätzlich noch recht energiegeladen ausfällt, ist durchaus Mittel zum Zweck um die Freude an der Musik und die Attitüden des Lebens zu unterstreichen. Durch die vergangenen Jahre von Grunge, Indie, 70‘s - und Hard Rock geprägt, teilt sich das erdige Rocktrio, bestehend aus Helmut Budaker (Vox/E-Git),  Christoph Froschauer (E-Bass) und Matthias Schlüsselbauer (Drums),  ihren Proberaum in den ehrwürdigen Mauern des Alten Schl8hof Wels und beschallt ungestüm und unaufhaltsam mit ihren Eigenkompositionen sämtliche renommierte Locations in Österreich und darüber hinaus.