Veranstaltungen

Mo.,
12.11.
Zeichen setzen! Demokratie stärken!

Für Menschenfreundlichkeit und Vielfalt

Projekttage der kommunalen Jugendarbeit der Stadt Straubing sowie des Landkreises Straubing Bogen, in Kooperation mit den Straubinger Partnerschaften für Demokratie. Anmeldungen & Infos unter: info@kjr-straubing-bogen.de

Do.,
22.11.
Demokratiekonferenz

"50 Jahre 1968 - Einflüsse auf demokratische Entwicklungsprozesse".

Nur geladene Gäste!

Eine vergleichende Analyse zwischen Deutschland und Polen. Im besonderen Fokus soll hierbei auch die Rolle der Kunst in den unterschiedlichen Systemen stehen. Ein generationenübergreifender Dialog unter Künstler*innen aus unterschiedlichen Generationen, und Ländern, über Ihre persönlichen Wahrnehmungen, Erlebnisse und die Rolle der Kunst als politisches Instrument. In Kooperation mit der Freistunderedaktion des Straubinger Tagblatts.

Sa.,
24.11.
Blumkas Tagebuch - Eine Hommage an Janusz Korczak

Eine Abend mit Iwona Chmielewska, einer der bedeutendsten Bilderbuch-Illustratorinnen ger Gegenwart. Musik: d'bänd

Gemeindesaal der Israelitischen Kultusgemeinde Straubing / 19:30 Uhr / Eintritt frei

Do.,
20.12.
Vielfalt rockt

Konzert

Raven, Rosengasse 34 /  20:00 Uhr / Eintritt frei

Alle Medienberichte

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Demokratie leben!

Stadt Straubing

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufklärung

Bundeszentrale für politische Bildung

Bundesamt für Verfassungsschutz

Internationaler Kulturtreff Straubing

Bündnis für Menschenrechte und Vielfalt - Wir sind bunt

NS Dokumentationszentrum München

Dokumentationszentrum Nürnberg

Fritz Bauer Institut

Yad Vashem

Internationale Jugendbegegnungsstätte Oswiecim / Auschwitz

Museum Auschwitz/Birkenau

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Museum der Geschichte der polnischen Juden - POLIN

Historisches Museum Krakau - Schindlers Fabrik

Deutsche Korczak-Gesellschaft

Korczakianum Warschau

Blumkas Tagebuch - Iwona Chmielewska

Iwona Chmielewska

Fräulein Esthers letzte Vorstellung - Adam Jaromir

Gut Gödelitz e.V.

Gut Gödelitz Werteakademie

KZ Gedenkstätte Mauthausen

KZ Gedenkstätte Dachau

KZ Gedenkstätte Flossenbürg

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Medienkulturhaus Wels

IDEE Straubing (Integration durch ehrenamtliches Engagement)

Jugendzentrum Straubing

Fachakademie für Sozialpädagogik Straubing

Bildungsstätte St. Wolfgang

Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk Straubing

Ausländer- & Migrationsbeirat Straubing

Freiwilligenzentrum Straubing

AGABY

Amnesty International

Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus

Netz gegen Nazis

Rechts gegen Rechts

Endstation Rechts - Bayern

Endstation Rechts

Amadeu Antonio Stiftung

Exit

Johannes Turmair Gymnasium

Kulturzentrum Brama Grodzka - Lublin

IV Liceum Adama Mickiewicza

Demokratiekonferenz (nur geladene Gäste)

"50 Jahre 1968 - Einflüsse auf demokratische Entwicklungsprozesse - Eine Analyse“
Schüler*innen des JTG und Studierende der FAKS werden den Entwicklungsprozess generationsbezogen sowie aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und im Forum diskutieren.
Im anschließenden Freistunde-Talk soll die Rolle der Kunst im Fokus stehen. Ein generationsübergreifender Dialog unter Künstler*innen aus zwei Ländern, über Ihre persönlichen Wahrnehmungen, Erlebnisse und die Rolle der Kunst als politisches Instrument.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freistunderedaktion des Straubinger Tagblatts, dem Johannes-Turmair-Gymnasium, sowie der Fachakademie für Sozialpädagogik der Ursulinenschulstiftung statt.

Gäste im Freistunde-Talk
- Prof. Witold Chmielewski - emeritierter Fakultätsleiter für Bildende Kunst an der Kopernikus-Universität Torun (PL),
- Erich Gruber - Vorsitzender der Gemeinschaft Bildender Künstler in Straubing und Schulleiter an der Volksschule St. Josef,
- Adriana Omylak - Studentin der Buchillustration in Krakau (PL)
- Franziska Schrödinger, Fotografin und Kulturförderpreisträgerin (D)

Iwona Chmielewska Hommage an Janusz Korczak

Musikalische Lesung mit Iwona Chmielewska & d'bänd

Iwona Chmielewska - Hommage an Janusz Korczak


Bereits seit Jahren pflegt Iwona Chmielewska engen Kontakt zu Straubing und hat im Laufe der Zeit viele Projekte und Veranstaltungen geprägt. Chmielewska gilt international als eine der bedeutendsten Bilderbuch-Illustratorinnen der Gegenwart. Sie ist ein Star, der weltweit gefragt ist und als einzige Künstlerin ihrer Art bereits zweimal mit dem „Oscar“ der Bilderbuch-Illustration, dem „Bologna Ragazzi Award“ ausgezeichnet wurde.

Der Abend mit Iwona Chmielewska und ihrem preisgekrönten Werk „Blumkas Tagebuch“ verspricht Besonderes. „Blumka“ wird in der polnischen Originalfassung sowie von Iwona Roszkowski in deutscher Sprache vorgestellt. Der kurze Dokumentarfilm "Von Zeit zu Zeit" eröffnet den Abend. Hierin beschreibt Chmielewska ihren Weg, der sie zu Janusz Korczak und schließlich zu Blumka führte. Die Künstlerin gibt bewegende Einblicke in die sehr emotionale Arbeit am Buch das sich mit dem Wirken Janusz Korczaks sowie den Kindern im Waisenhaus „Dom Sierot“ beschäftigt. Nicht zuletzt ist „Blumkas Tagebuch“ ein Plädoyer für die Kinderrechte, die der polnische Arzt, Pädagoge und Schriftseller Janusz Korczak bereits vor mehr als 100 Jahren formulierte, und zu einer der Grundlagen für die UN Kinderrechtskonvention wurden. Illustratorisch und gestalterisch trägt „Blumkas Tagebuch“ die unverwechselbare Handschrift Chmielewskas. Das Eintauchen in die Kinderwelt geschieht leise, mit viel Liebe zum Detail. Es finden sich eine Vielzahl von Metaphern, die sich erst nach und nach erschließen. Manche bleiben vielleicht auch verborgen. Neben großer Illustrationskunst sind es aber auch die wenigen, kleinen Worte, die Großes sagen. Die Texte zu den einzelnen Episoden formulieren nicht mehr und nicht weniger, dass Kinderrechte, Menschenrechte sind. Chmielewska tut dies jedoch in ihrer sehr eigenen Art - subtil und hintersinnig. Es sei ausdrücklich erwähnt, dass dieses besondere Buch sowohl für Kinder als auch für Erwachsene wertvoll ist.
Den musikalischen Rahmen, mit zum Teil eigens komponierten Liedern und Instrumentalstücken, gestaltet „d'bänd“. Zwischen den aus Wels und Straubing stammenden Musikern und Iwona Chmielewska besteht seit langem eine künstlerische und freundschaftliche Verbundenheit. Für Straubing ist diese trilaterale Kombination eine Premiere. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit Fragen an Iwona Chmielewska zu richten, oder sich Bücher signieren zu lassen.?

Samstag, 24.11.2018 / Einlass 19:30 Uhr

Gemeindesaal der israelitischen Kultusgemeinde Straubing

Filmdokumentation "Von Zeit zu Zeit"  / Podróz w czasie

In deutscher Sprache

in polnischer Sprache

Zukunftsorientierte Demokratiearbeit durch Erinnern

Eines der Schwerpunktthemen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie ist seit jeher eine intensive Erinnerungsarbeit. Eine Zwischenbilanz, in Form einer umfangreichen Dokumentation ist zwischen dem 06.11. und dem 16.11.2018 in der Stadtbibliothek zu sehen.

„Wer Erinnerungskultur mit Etikettierungen wie „Das Pflegen eines Schuldkults“ versieht, hat nichts kapiert. Aus der Geschichte zu lernen, heißt, Perspektiven zu entwickeln, die zukunftsorientiert sind, und soll einen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben leisten. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sei unverzichtbare Demokratie- und Gegenwartsarbeit“.

Die rund 25 Exponate der Ausstellung dokumentieren Themen, Orte und Personen, die in der langjährigen Arbeit prägend waren. Im Laufe der Zeit konnten sich die Straubinger Projekte durchaus Anerkennung verschaffen, die bis ins Ausland reicht. Die Zusammenarbeiten mit der Internationalen Jugendbildungsstätte Oswiecim, dem Korczakianum in Warschau, der Gedenkstätte Mauthausen, der Deutschen-Korczak-Gesellschaft u.v.m. belegen dies. Die Projektumsetzungen reichen von Exkursionen, dem Umgang mit Neuen Medien, Vorträgen und Zeitzeugengesprächen, bis hin zur Zusammenarbeit mit international renommierten Expert*innen und Künstler*innen. Filmarbeiten wie „Aus für Mauthausen?“, das mit dem Medienkulturhaus der Partnerstadt Wels entstand, können während der Ausstellung via Qr-Code direkt auf das Smartphone gestreamt werden.Wichtigste Prämissen im Themenfeld seien stets Nachhaltigkeit, alternative Formen der Auseinandersetzung und der Inklusionsgedanke gewesen. Deshalb habe man bei den vielen Projekten sehr intensiv mit dem Nardiniheim an der Bildungsstätte St. Wolfgang zusammengearbeitet.
Auch zukünftig wird Erinnerungsarbeit stattfinden. Es gibt eine Reihe von Projekten, die gerade konkretisiert werden. U.a. wird man sich dem Thema Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus widmen.
Bereits am 24.11. wird Iwona Chmielewska für eine musikalische Lesung zu „Blumkas Tagebuch - Eine Hommage an Janusz Korczak“ in der Israelitischen Kultusgemeinde zu Gast sein. Chmielewska, gilt als eine der bedeutendsten Bilderbuch-Illustratorinnen der Gegenwart.

Aus für Mauthausen?

Ein Filmprojekt in Kooperation mit der Mittelschule St. Stephan (Straubing), dem Gymnasium an der Schauerstraße (Wels), dem Medeienkulturhaus der Stadt Wels, der Gedenkstätte Mauthausen sowie dem Mauthausen Komitee.

 

zum Film

Konzertbericht Gypsy Jazz & More

Gypsy-Jazz & More im Raven

Zeichen gegen Antiziganismus

Alfred Dick und die Straubinger Partnerschaften für Demokratie setzen die äußerst erfolgreiche Konzertreihe im Raven fort. Auch diesmal arbeitet man mit den Ausnahmemusikern David und Danino Weiss zusammen. Weltklasse-Musik und ein klares Statement gegen Antiziganisums ist die Devise. Special Guest: Ismail Reinhardt!

Ismael Reinhardt - der Name weckt bereits die richtigen Assoziationen: Tatsächlich kommt Ismael Reinhardt aus einer Familie, die schon viele bekannte Musiker  hervorgebracht hat – wie den zur Legende gewordenen Django Reinhardt. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren spielte er Gitarre und Geige. Seine Karriere begann mit 12 Jahren, als er zu seinem ersten Jazz Festival eingeladen wurde. Schnell erweiterte er sein Können und lernte neben weiteren Instrumenten auch das Singen wo ihn Frank Sinatra sehr Beeinflusst hat. Egal, in welchem Rahmen der Multiinstrumentalist auch auftritt, begeistert er sein Publikum. Auch Internationale Musikerkollegen schätzen ihn als Gitarristen, Sänger und Komponisten. Ismael Zählt Heute zu den Besten und Erfolgreichsten Jazz Sängern und Gitarristen Europas. Er hat seinen eigenen, unverkennbaren Stil gefunden. Mit bekannten Songs aus dem Jazz- und Swingbereich und dem funkigen Touch seiner eigenkomponierten Stücke zieht er das Publikum in seinen Bann. Er nimmt es mit, auf eine unvergessliche Reise durch seine vielfältige Klangwelt. David & Danino Weiss - das Quartett um den Akkordeonisten David und den Pianisten Danino aus der berühmten Musikerfamilie Weiss.
2015 wurde ihnen der damals erstmalig vergebene „Schnuckenack-Reinhard-Preis“ verliehen. Trotz ihrer Jugend sind beide reife  Musikerpersönlichkeiten, die sich in ihrer Musik nicht durch Effekthascherei, sondern durch die Essenz der Musik ausdrücken! David & Danino Weiss haben bei den Renommierten Platten Label GLM aus München ihr Aktuelles Album Vorgelegt mit auf dem Album haben sie den zweifachen Echo Jazz Preisträger Giovanni Weiss aus Hamburg. Auch mit Till Brönners Festival auf Sylt konnte David Weiss bereits mitwirken. Auf der CD sind Stücke, die man nicht unbedingt sofort mit “ Gypsy-Jazz“ in Verbindung setzt, Einige Stücke stammen aus eigener Feder. Die Arrangements sind modern. Man blickt musikalisch nach vorn, und nicht romantisch verträumt in die Vergangenheit. Unterstützt werden die beiden außergewöhnlich talentierten Musiker von einer Sidemen, die allesamt schon auf lange Karrieren im Musikgeschäft  zurückblicken können.



Lebenswert?!

Auseinandersetzung mit dem Euthanasieprogramm während der NS-Diktatur (2018/2019)

In einer Vielzahl von Projekten, die stets auf Nachhaltigkeit setzen haben wir uns mit verschiedenen Kooperationspartnern unterschiedlichen Themenfeldern in der Erinnerungsarbeit gewidmet. Bei einer großen Anzahl der Aktivitäten gab es eine enge Kooperation mit dem Nardiniheim, an der Bildungsstätte St. Wolfgang.
Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen während des Nationalsozialismus, die sich gegen Menschen mit Behinderung richteten, ist unserer Einschätzung nach in der öffentlichen Wahrnehmung nicht ausreichend präsent. Dieser defizitäre Umstand setzt sich fort in der allgemeinen Erinnerungsarbeit, Konzipierungen von Projektarbeiten an Schulen etc. oder anhand fehlender, sichtbarer Zeichen des Gedenkens im öffentlichen Raum.

Wir möchten dies nun zum Anlass nehmen, uns intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen. Bereits in vielen Vorgängerprojekten verfolgten wir einen Inklusionsansatz. Hierdurch wurde eine Tür aufgestoßen, die uns dazu veranlasste, Kontakt mit der Stadtarchivarin Frau Dr. Krenn und Frau Werner von den Barmherzigen Brüdern aufzunehmen, die sich dort federführend mit der einrichtungsinternen, sehr intensiven Erinnerungsarbeit auseinandersetzt.
Aktuell möchten wir uns mit dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm beschäftigen, dem auch in der Stadt Straubing rund 300 Menschen zum Opfer fielen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema soll vielfältig und nachhaltig sein. Hierzu ein paar mögliche Ansatzpunkte:

- Sensibilisierung der Öffentlichkeit, z.B. durch Informationsveranstaltungen mit Fachreferenten, unentsprechenden Medienbeiträgen
- Multiplikatorenveranstaltungen, z. B. durch Workshops und didaktische Fachangebote in den Bereichen Erziehung, Schule, und in Einrichtungen, mit Menschen mit Behinderung etc. (Hierzu gibt es z.B. bereits Material von Frau Werner, mit dem schon seit langem gearbeitet wird).
- Dokumentation der Projektarbeit (Foto, Film, Essays, bildnerische Arbeiten, Zeitungs- und Erfahrungsberichte…)

- Einbindung von künstlerischen Elementen. Die Präsentation der Dokumentation sollte in Form einer oder mehrerer Ausstellungen wiederum im öffentlichen Raum stattfinden.
- Erschließung weiterer Angebote in der Erinnerungsarbeit. Etwas provokant formuliert: „Erinnerungsarbeit, abseits von „Dachau & Flossenburg“. Hierzu haben wir z.B. gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Mauthausen und dem Mauthausen Komitee, oder der  internationalen Jugendbildungsstätte Oswiecim (PL). Erinnerungsarbeit soll als notwendige Demokratie- und Gegenwartsarbeit begriffen werden.
- Pädagogische Exkursionen zur ehemaligen NS-Tötungsanstalt Hartheim in Oberösterreich. Zusätzlich wären auch hier Multiplikatorenangebote wünschenswert.
- Anbringen zweier  Bronzetafeln zum Gedenken der Opfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms, am zentralen Erinnerungsort in Straubing (Pulverturm).

Hintergrundwissen von Dr. Dorit-Maria Krenn, Stadtarchiv Straubing
Die Ermordung von Menschen mit Behinderung durch die Nationalsozialisten am Beispiel der Straubinger Pflegeanstalt

Adolf Hitler versuchte sein Ziel eines „Herrenvolkes“, das einmal Europa, wenn nicht sogar die Welt beherrschen sollte, nach der Machtergreifung Ende Januar 1933 nicht nur durch eine radikale antisemitische Politik zu realisieren. Auch behinderte und psychisch kranke Menschen störten als „minderwertige Elemente“ im rassistischen Weltbild der Nationalsozialisten und sollten als „unnützer Ballast“ der Gesellschaft und „lebensunwertes Leben“ „ausgemerzt“ werden.
Mit Kriegsausbruch 1939 erhielt das Vorgehen gegen Behinderte eine neue Dimension, verharmlosend „Euthanasie“, d.h. „guter Tod“ genannt. Auf Anordnung Hitlers wurde von Berlin aus die Ermordung der Behinderten planmäßig vorbereitet und durchgeführt, in der Nachkriegszeit nach der Tarnadresse in Berlin Tiergartenstraße 4 „T 4-Aktion“ genannt.
So wurden ab Oktober 1939 alle Heil- und Pflegeanstalten aufgefordert, für jeden Patienten einen Meldebogen auszufüllen, in dem neben den persönlichen Daten u. a. auch die Diagnose, die Therapie, die „Rassenzugehörigkeit“ und die Arbeitsfähigkeit angegeben werden mussten. Eine Kommission besuchte dann die Einrichtungen und prüfte die Pfleglingsakten; vom 28. bis 30. Juli 1940 weilte sie in der Straubinger Pflegeanstalt. Die Anstalten erhielten nach einiger Zeit „Transportlisten“ mit den Namen der zur Tötung vorgesehenen Pfleglinge – bei den kirchlichen und privaten Einrichtungen wurde hierbei zur Verschleierung erst der „Umweg“ über eine Einlieferung in staatliche Heil- und Pflegeanstalten gewählt. Ab Januar 1940 wurden die Behinderten dann systematisch in die neu eingerichteten sechs Tötungsanstalten verbracht. Für Bayern und Österreich war dies vor allem Schloss Hartheim bei Linz. Die Betroffenen wurden nach ihrer Ankunft in Hartheim unverzüglich auf den Weg zur Gaskammer geschickt. Die Behinderten, die das Schloss betraten, waren nach wenigen Stunden tot. Die Angehörigen erhielten erst nach einiger Zeit die Todesnachricht mit einem fingierten Sterbedatum, einer erfundenen Todesursache und dem Hinweis, dass aus seuchenpolitischen Erwägungen heraus der Verstorbene sofort eingeäschert werden musste.
Für die Pflegeanstalt Straubing wurde am 20. November 1940 die T4-Aktion bittere Realität: Die ersten 21 Pfleglinge, die auf Kosten des Landesfürsorgeverbandes Schwaben betreut wurden, mussten in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren überstellt werden. Am 1. April 1941 brachte man 100 Pfleglinge in die Heil- und Pflegeanstalt von Regensburg/Karthaus, 37 in das psychiatrische Krankenhaus Mainkofen. Weitere Transporte nach Regensburg und Mainkofen folgten, bis in der Anstalt, die im September 1941 zum Lazarett bestimmt worden war, nur noch etwa 80 Arbeitspfleglinge verblieben.
Am 24. August 1941 hatte Hitler die T4-Aktion gestoppt, da in der Bevölkerung eine wachsende Unruhe spürbar war, die Kirchen, insbesondere der Bischof von Münster Clemens Graf von Galen öffentlichen Protest erhoben. Doch die Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ ging weiter. In der „dezentralen“ bzw. „wilden“ Euthanasie kamen viele Patienten vor allem in den staatlichen Heil- und Pflegeanstalten durch Vernachlässigung, gelegentlich durch Medikamentenvergiftung ums Leben. Es gab aber noch eine Steigerung: Mit dem so genannten „Hungerkost-Erlass“ ordnete das Bayerische Innenministerium am 30. November 1942 die Abgabe von fettloser Kost an nicht arbeitsfähige Kranke und aussichtslose Fälle in den staatlichen Anstalten an.
Insgesamt kamen von 1940 bis 1945 in Deutschland bis zu 275.000 Behinderte und psychisch Kranke ums Leben, in Bayern etwa 23.000. Von den knapp 700 Jungen und Männern, die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs in der Straubinger Pflegeanstalt lebten, fielen geschätzt 360 der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer: Mindestens 130 vergast in Hartheim, etwa 230 umgekommen in der dezentralen Euthanasie. ?Seit 2009 steht in der Straubinger Einrichtung ein Denkmal, das Bewohner und Betreuer in gemeinsamer Auseinandersetzung mit den erschütternden Vorgängen in nationalsozialistischer Zeit gestalteten mit der Inschrift und dem Ziel „Uns allen zur Mahnung“. Seit April 2013 ist mit den Stolpersteinen des Künstlers Günter Demnig für Ludwig Egner und Mathias Miehling vor dem Eingang der Behinderteneinrichtung der Barmherzigen Brüder an der Äußeren Passauer Straße den Ermordeten stellvertretend Name und Gesicht gegeben. Im Pulverturm, dem 1963 eingeweihten Ehrenmal der Stadt Straubing für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, fehlt bisher eine Erinnerung an die Straubinger Pfleglinge.



Europa sind wir! Europa to my! (2018/19)

JTG-Schüler in Warschau

Das Motto, das zunächst nach fehlerhaftem Englisch aussieht, bedeutet auf Polnisch „Wir sind Europa!“ und begleitete symbolisch die Warschaufahrt von neun Schülern des Johannes-Turmair-Gymnasiums, die in der polnischen Landeshauptstadt mit gleichaltrigen Gymnasiasten eine Demokratiekonferenz abhielten. Als Vorläufer dieses Projekts hatte unter der Schirmherrschaft des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ bereits im Jahr 2017 eine solche Konferenz - allerdings ohne Jugendliche aus Polen - an der Straubinger Schule stattgefunden. Zum Teil war sie von derselben Gruppe gestaltet worden, die sich am 18. September auf den fünftägigen Trip nach Warschau, in die pulsierende Metropole unseres größten östlichen Nachbarlandes, machte.
Das Begegnungsprojekt begann gleich am ersten Tag mit einer gemeinsam mit den polnischen Partnern unternommenen Erkundung der - bei schönstem Spätsommerwetter - traumhaften Warschauer Altstadt. Auch die ersten kulinarischen Eindrücke vom Gastland begeisterten die Straubinger und machten den Stress des Hinflugs vergessen.
Der zweite Tag in Warschau stand dann bereits im Zeichen der Demokratiekonferenz, die fraglos den Höhepunkt des Austauschprogramms darstellte. Vormittags arbeiteten die Jugendlichen miteinander in Projektgruppen zu Themen wie „Identität als Europäer“, „Gefahren für die Demokratie in den Staaten der EU“ und „Die Zukunft Europas: Wie wollen wir in 20 Jahren leben?“ Die feierliche Veranstaltung am Nachmittag gab den Jugendlichen aus beiden Ländern Raum, die Ergebnisse ihrer Projektarbeit vorzustellen und zu diskutieren. Eingerahmt wurde dieses Konferenzformat durch stimmungsvolle Gedichtrezitationen von Olgierd Lukaszewicz, dem Vorsitzenden des polnischen Schauspielerverbands und Träger des Bundesverdienstkreuzes, der sich leidenschaftlich für den demokratischen Dialog in einem offenen Europa einsetzt. Er brachte den anwesenden Jugendlichen Gedichte des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz in zwei Sprachen zugleich näher. Und nicht zuletzt beehrte Prof. Karol Czejarek, ehemaliges polnisches Regierungsmitglied, Universitätslehrer, Herausgeber und vor allem der Initiator des deutsch-polnischen Begegnungsprojekts, die Demokratiekonferenz durch seine Anwesenheit und sprach eindringliche Abschlussworte, die den anwesenden Teilnehmern unterschiedlichster Generationen den Wert der europäischen Integration als Friedensprojekt vor Augen hielten.
Die weiteren Tage standen unter dem Zeichen der Geschichte der Völkerbegegnung, aber auch der Unterdrückung von Freiheits- und Menschenrechten im leidgeprüften Polen der Neuzeit: Am Donnerstag, dem dritten Exkursionstag, führte ein Ausflug nach Lodz ins renommierte Marek-Edelmann-Zentrum die Lerngruppe auf die Spuren des Nebeneinanders von Polen, Deutschen, Russen und Juden in vergangenen Jahrhunderten. Am Folgetag besuchte man das international gelobte Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau, POLIN, sowie nachmittags das ehemalige Waisenhaus Dom Sierot, das sich heute der Forschung zu dem bedeutenden Reformpädagogen und tragischen Opfer des Völkermordes an den europäischen Juden, Janusz Korczak, verschrieben hat. Marta Ciesielska, die Leiterin dieser beeindruckenden Forschungs- und Bildungsinstitution, trat mit den Jugendlichen aus Straubing und Warschau in einen herausfordernden Austausch und brachte sie dazu, die Grundlagen unserer Werteordnung und unserer Vorstellungen von Freiheit und friedlichem Miteinander zu reflektieren. Die Ausrichtung auf die Gebote der Menschenwürde und die Frage nach dem Wesen der Demokratie als einzige Herrschaftsform, die der Bestimmung des Menschen gerecht zu werden vermag, fanden - als Leitthemen des gesamten Austauschprogramms - in Marta Ciesielskas eindrücklichen Fragen die trefflichste Verbindung.

Am Abreisetag schließlich fügte sich als letzter Schwerpunkt schlüssig in das Austauschprogramm der erschütternde Bericht der Zeitzeugin Katarzyna Meloch, die den Jugendlichen von ihren Erlebnissen als jüdisches Opfer der erbarmungslosen deutschen Besatzungspolitik während des Zweiten Weltkriegs in Polen erzählte. So zeigte sich bei dem deutsch-polnischen Demokratieprojekt beispielhaft, wie aus der Betroffenheit über die Schrecken der Geschichte des 20. Jahrhunderts die Bereitschaft zur bewussten Übernahme von Verantwortung für eine friedliche Zukunft im Geiste der Völkerverständigung und der Solidarität erwachsen kann und welche Chance Gesellschaften leichtfertig verspielen, die sich vom fatalen Rausch einer nationalistischen Abschottung verführen lassen. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit den Straubinger Partnerschaften für Demokratie statt, die an der Organisation und inhaltlichen Planung beteiligt waren. Wertvolle Unterstützung erfuhren wir während der gesamten Vorbereitung durch Iwona Roszkowski. Hierfür möchte wir ihr unseren Dank aussprechen. (Text: OStR Wolfgang Sättler / StD Markus Sabinsky)

Europa Sind Wir! Europa To My! (2018/19)

Turmair-Schüler als „Botschafter“ des europäischen Gedankens
Zweites Deutsch-polnisches Demokratieprojekt in Kooperation mit dem Lyzeum Adam Mickiewicz (Warschau)

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres 2018/19 brechen zehn Schülerinnen und Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums in Begleitung von Geschichte-Fachreferent OStR Wolfgang Sättler und stellvertretendem Schulleiter StD Markus Sabinsky zu einer spannenden Reise auf: In Warschau verbringen sie eine knappe Woche mit Gleichaltrigen, um unter dem Motto „Europa to my – Europa sind wir“ gemeinsam über wesentliche Fragen der Entwicklung der Demokratie im Europa der Gegenwart zu diskutieren und sich in zahlreichen Aktivitäten der gemeinsamen Geschichte und der daraus erwachsenden Verantwortung für die Zukunft bewusst zu werden.  Ziel dieser Zusammenführung politisch interessierter polnischer und deutscher Jugendlicher zum Zweck des lebendigen und problemorientierten Austauschs und der persönlichen Annäherung ist es, Reflexionsprozesse anzuregen und zur politischen Bildung sowie zur Wertschätzung der Demokratie und zur bewussten Ausbildung eines europäischen Gemeinschaftsgefühls beizutragen.

Bereits im März 2017 wurde durch eine Lerngruppe von JTG-Schülern eine der interessierten Straubinger Bürgerschaft geöffnete erste Demokratiekonferenz durchgeführt, an der das ehemalige polnische Regierungsmitglied Prof. Dr. Karol Czejarek (Germanist, Übersetzer, Universitätslehrer und Autor) teilnahm. Dieser gab auch den Anstoß zu einem Ausbau des Projekts und stellte den Kontakt zur Partnerschule her.

Neben dem thematischen Zentrum des diesjährigen Treffens, der zweiten Demokratiekonferenz der Schüler am Adam-Mickiewicz-Lyzeum unter Teilnahme von zahlreichen Vertretern des Warschauer Kulturlebens (z.B. der Vorsitzende des polnischen Schauspielerverbandes Olgierd Lukaszewicz), sind verschiedene Programmpunkte geplant: ein Workshop zur Demokratieerziehung an der Marek-Edelmann-Akademie in Lodz ein Besuch in der Ausstellung im ehemaligen Waisenhaus des Reformpädagogen und Holocaust-Opfers Janusz Korczak, eine Führung durch das „POLIN“ (Museum der Geschichte der polnischen Juden auf dem Terrain des ehemaligen jüdischen Ghettos) sowie eine Erkundung der geschichtsträchtigen Warschauer Innenstadt. Und auch ein Gegenbesuch der polnischen Gastgeber in Straubing im Herbst 2019 ist schon in Planung: Teilnehmer/-innen eines P-Seminars werden wesentlich die Durchführung  eines weiteren Debattenprojekts und eines Workshop- und Besichtigungs-Programms organisieren.

Begleitet und unterstützt wird das Projekt durch die Straubinger Partnerschaften für Demokratie.

Prävention / Antidiskriminierung

Mehrsprachigkeit als Chance und Ressource begreifen
Der Umgang mit Mehrsprachigkeit spielt in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft eine wichtige Rolle in der Erziehung. Unter dem Titel „Was laberst du? – Orientierungslosigkeit im Spracherwerb und Sprachgebrauch“ bot Diplom Pädagogin Kristina Beckermann den 60 geladenen Teilnehmer*innen aus den Bereichen Erziehung und Bildung die Möglichkeit einer intensiven und praxisnahen Auseinandersetzung.

„Das Forum war der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die als fester Bestandteil des Handlungskonzepts zur Integration und Teilhabe in der Stadt Straubing stattfinden werden. Neben der Beteiligung städtischer Stellen, wie der Bildungskoordination für Neuzugewanderte oder Kita-Einstieg schätze man sich glücklich, die Fachakademie für Sozialpädagogik der Ursulinenstiftung als eine federführende Partnerin an Bord zu haben. Auch die Straubinger Partnerschaften für Demokratie werden sich einbringen, da Integration und Teilhabe eng an Demokratiearbeit geknüpft sind“, teilt Roman Schaffner, Integrationsbeauftragter und PfD-Verantwortlicher mit.
Neben theoretischen Schwerpunkten wie der Differenzierung unterschiedlicher Formen des Spracherwerbs und Instrumenten zur Sprachförderung, wurde sehr praxisnah und interaktiv gearbeitet. Herausforderungen die Mehrsprachigkeit für den Kita- oder Schulalltag mit sich bringen, wurden rege und lösungsorientiert diskutiert.
Die Mehrsprachigkeit von Kindern ist eine wertvolle Ressource und bietet viele Chancen. Um diese jedoch nutzbar zu machen, ist ein gewisser Paradigmenwechsel erforderlich. Der wertschätzende Umgang gegenüber allen Sprachen sowie der Aufbau von tragfähigen Beziehungen zu Kindern sind enorm wichtig. Eine alltagsintegrierte Sprachförderung ist grundsätzlich für alle Kinder gewinnbringend, nicht nur für Kinder mit Migrationsgeschichte. Von hoher Bedeutung ist in diesem Kontext eine aktivierende Elternarbeit.
Der Fachtag machte deutlich, wie wichtig zum einen der regelmäßige Fachaustausch ist und zum anderen, dass innovatives Arbeiten mehr Anerkennung und Rückhalt braucht. Darüber hinaus bedarf es der stetigen Sensibilisierung. Die Welt trifft sich im Kindergarten und in der Schule. Das ist der reale Alltag. Somit ist es unumgänglich, die notwendigen Strukturen und Bedingungen zu schaffen, die eine Chancengerechtigkeit erreichbar machen.
Das Thema Mehrsprachigkeit, wird ein Wiederkehrendes auch in zukünftigen Veranstaltungen sein.


Januar 2019: Schalom Straubing

...jüdisches Leben in unserer Stadt

Ab 22.10.2019 in der Stadtbibliothek Straubing.

Eine Ausstellung mit Fotos von Franziska Schrödinger.

Fortsetzung in 2019

Infos folgen

Radikale Rechte in Bayern

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Rechter Terror in Bayern

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Politische Bildungsarbeit

Eine Broschüre von Jan Nowak,

zur politischen Bildungsarbeit im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie

... Wo die ‚Neue Rechte‘ früher häufig selbstreferenziell war, hat sich ein Teil der Strömung heute gegenüber der Tagespolitik geöffnet. Vor dem Hintergrund einer in allen Teilen der extremen Rechten verbreiteten Angst vor einem angeblichen ‚Volkstod‘ angesichts gestiegener Flüchtlingszahlen, glauben einige Akteure aus existenziellen Gründen keine andere Wahl mehr zu haben beziehungsweise sehen die ‚Zeit des Erntens‘ gekommen...

 

Bezugsquelle


Poetry Slam - Freischnauze

 In Kooperation mit dem Straubinger Tagblatt, der Jugendinitiative MUT und jungen Künstlern aus der Poetry Slam-Szene entsteht ein "Best Of" ,mit Texten aus den letzten Jahren. Viele Themen der Parnterschaften für Demokratie werden kreativ und "freischnauze" transportiert.

 

Ab sofort im Buchhandel!

Stolpersteine

Der investigativen Arbeit von Dr. Dorit Maria Krenn ist es zu verdanken, dass viele Straubinger Opfer des NS Regimes eine Identität zurückbekamen. Einige persönliche Schicksale sind in der Broschüre zu den Stolpersteinen auf eindrigliche Weise dargelegt.

Bisher, in der nüchternen Statistik vergessen: Die 360 Pfleglinge der ehemaligen Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder. Das Naziregime entriss diese Menschen der Obhut des Heimes, ermordete sie im Rahmen der sogenannten T4-Aktion oder dezentral in verschiedenen Vernichtungslagern.

Die Broschüre ist u.a. für Schulklassen kostenlos erhältlich. Bei der textlichen Ausgestaltung wurde darauf geachtet, dass der Inhalt gerade auch für junge Menschen verständlich und nachvollziehbar ist. Beeindruckend stellen sich die Zeitdokumente anhand von Fotos etc. dar.

Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen bald auch Führungen entlang der Stolpersteine stattfinden.

Wir bedanken uns für das Engagement von Einrichtungsleiter Hans Emmert (Barmherzige Brüder = Herausgeber), für die detektivische Recherchearbeit und transparente textliche Umsetzung von Dr. Dorit Maria Krenn (Stadtarchiv) und für die tatkräftige Unterstützung von Christiane Heppler (Kulturamt).

 

Broschürenansicht